Diäten im Vergleich

Diäten gibt es wie Sand am Meer. Aber woher soll man wissen, welche davon effektiv und auch gesund sind? Wir haben uns einige der bekanntesten Diäten genauer angesehen.

 


SLIM FAST
Die wohl bekanntesten Diät-Marke – nicht zuletzt durch die Werbetrommel die Harry Wijnvoord seinerzeit gedreht hat. Das Konzept von Slim Fast sieht vor, den Kalorienbedarf von 1200 kcal pro Tag über spezielle Diät-Drinks in diversen Geschmacksrichtungen und leichten leichte Gerichte zu decken.
Expertenurteil: Eine gute Trink-Diät da die Drinks alle Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten die der Körper benötigt. Nachteil ist auf jeden Fall, dass Mahlzeiten dauerhaft durch einen Drink ersetzt werden. Das durchzustehen setzt unserer Meinung nach eisernen Willen voraus.

WEIGHT WATCHERS
Die wohl bekannteste Diät-Vereinigung ist Weight Watchers. Basis ist ein Punktsystem welches von persönlichen Faktoren wie Geschlecht, Alter, Körpergröße und Gewicht abhängt. Daraus ergibt sich ein bestimmter Punktwert. Zudem wird jedem Lebensmittel ein Punkt zugeordnet. Das berechnete Punktlimit darf dabei nicht überschritten werden. Vorteil: man darf essen was man will.
Expertenurteil: Erfolgversprechend, viele zufriedene Mitglieder bestätigen dies. Treffen mit anderen Mitgliedern finden statt um die Motivation zu fördern. Nachteile: es müssen Mitgliedsbeiträge bezahlt werden und die speziell von Weight-Watchers angebotenen Lebensmittel schlagen auch deutlich mehr zu Buche als normale Lebensmittel.

BRIGITTE-DIÄT
Basis der Briggite-Diät ist ein umfanger Diätplan der korrekte Ernährung und Bewegung miteinander verbindung. Das Ziel ist eine dauerhafte Änderung des eigenen Lebensstiles.
Expertenurteil: Eine empfehlenswerte Diät die viel Abwechslung bietet und auf eine Ernährungsumstellung aufbaut. Vorteile: individuelle Vorlieben können durch die Vielzahl an Rezepten berücksichtigt werden. Zudem sieht das Konzept Bewegung vor – und ohne regelmässige Bewegung kommt keine Diät aus. Eine gute Wahl um gesund, abwechslungsreich und vor allem nachhaltig abzunehmen.

MITTELMEER-DIÄT
Bei der Mittelmeer-Diät steht viel Gemüse, Salat, Obst, Fisch und Geflügel auf dem Speiseplan. Dunkles Fleisch wird vermieden. Milchprodukte, Olivenöl und Rotwein in geringen Mengen.
Expertenurteil: Es handelt sich mehr um ein Ernährungskonzept als um eine Diät. Da aber auf fettreiche Lebensmittel größtenteils verzichtet wird kann man damit nicht viel falsch machen. Was fehlt ist die Bewegung – dafür müsste man in Eigenregie sorgen!

VOLUMETRICS DIÄT
Bei der Volumetrics-Diät soll durch den Verzehr von Nahrungsmitteln mit niedriger Energiedichte und hohem Flüssigkeitsanteil eine Gewichtsabnahme erzielt werden. Der Begriff Volumentrics-Diät stammt übrigens von der amerikanischen Ernährungsforscherin Barbara Rolls.
Expertenurteil: Durch Einsparung von Kalorien ist von einer Gewichtsreduzierung auszugehen. Die Lebensmittel machen satt, besonders abwechslungsreich ist diese Diät jedoch nicht.

ATKINS-DIÄT
Keine Kohlenhydrate – das ist Konzept der Atkins-Diät. Stattdessen wird auf pflanzliches Eiweiß und pfanzliche Fette gebaut.
Expertenurteil: Nicht schlecht – insbesondere für Cholesteringehalt und Blutdruck. Studien belegen der Diät eine Gewichtsabnahme. Aber da keine Kohlenhydrate gegessen werden dürfen leidet die Abwechslung. Zur dauerhaften Umstellung der Ernährung ist die Atkins-Diät jedoch nicht geeignet: durch die einseitige Ernährung kann es Mangelerscheinungen und Herz-Kreislauf-Problemen kommen.

FdH (Friss die Hälfte)
Weniger eine Diät im eigentliche Sinne sondern mehr eine Kalorienrestriktion mit dem Ziel der Gewichtsabnahme.
Expertenurteil: kein wirkliches Konzept, aber bei strenger Einhaltung wird eine Gewichtsabnahme stattfinden. Klarer Nachteil ist, dass es keinerlei Vorgaben von was nur die Hälfte gegessen werden soll. Beispiel: ein Hamburger statt zweien ist immernoch ungesund!

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